56. Rostocker Stummfilmnacht

„Nosferatu“ (1922) von F.W. Murnau

Musikbegleitung durch Dirk Wüstenberg

am 01.10.2021 um 20:00 Uhr in der Nikolaikirche Rostock, Bei der Nikolaikirche 1, 18055 Rostock

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56. Rostocker Stummfilmnacht

am 01.10.2021 in der Nikolaikirche Rostock

 

Gezeigt wird der Stummfilm „Nosferatu“ (1922) von F.W. Murnau

 

NOSFERATU, 1922

Erstaufführung: 1922 in Deutschland, Stummfilm, s/w
Länge: 96 min

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Drehbuch: Henrik Galeen
Kamera: Fritz Arno Wagner, Günther Krampf
Produktion: Enrico Dieckmann, Albin Grau – Prana Film

Darsteller/ Rollen:

Max Schreck: Graf Orlok/Nosferatu
Alexander Granach: Häusermakler Knock
Gustav von Wangenheim: Thomas Hutter
Greta Wagner: Ellen Hutter

 

INHALT

Im Auftrag eines Immobilienmaklers reist der frisch verheiratete Thomas Hutter in die Karpaten. Hier verkauft er dem Grafen Orlok ein Haus in seiner Heimatstadt Wisborg. Mit der Pest an Bord segelt der vermeintliche Graf zu seinem neuen Besitz nach Wisborg. Er entpuppt sich als Vampir Nosferatu und lässt die Pest in der Stadt wüten. Erst das Liebesopfer von Hutters unschuldiger Frau kann ihn stoppen.

Friedrich Wilhelm Murnau schuf mit dem Werk um die grausige Vampirgestalt Nosferatu einen der einflussreichsten Horrorfilme der Filmgeschichte. Die ausgeklügelte Bildkomposition, die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Max Schreck und das Spannungsfeld zwischen bravem Biedermeier und der dunklen Macht des Unergründlichen machten „Nosferatu“ zu einem einem Kunstwerk mit Millionen Anhängern in aller Welt.

Die Stadtszenen von „Wisborg“ wurden in Wismar, Rostock, Lübeck und auf Sylt gedreht. Die Aufnahmen der Burg des Grafen Orlok entstanden auf Schloss Oravsky in der Slowakei.

 

KURZBIOGRAPHIE

Friedrich Wilhelm Murnau wird am 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld geboren. In Berlin studiert er Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Schauspiel. Seit 1909 benutzt er das Pseudonym Murnau nach einem Ort in Bayern. Als Soldat im Ersten Weltkrieg dreht Murnau 1917 erste - propagandistische - Filme. 1919, nach Kriegsende, entsteht in Berlin sein heute verschollener erster Spielfilm Der Knabe in Blau. Der Vampirfilm Nosferatu, eine Symphonie des Grauens (1922) macht ihn weltberühmt. Murnaus Filme Schloß Vogelöd (1921) und Der letzte Mann (1924) werden ebenfalls Klassiker des deutschen Stummfilms. Seine „entfesselte“ (erstmalig stativlose) und subjektive Kamera erlaubt eine völlig neue filmische Erzählweise. Ab 1926 arbeitet Murnau in Hollywood. Der in den USA produzierte Film Sunrise (1926/27) erhält zwar einen Oscar, aber der Erfolg beim breiten Kinopublikum bleibt seither aus. 1930/31 dreht Murnau auf Tahiti seinen letzten Film, das Drama Tabu. Er stirbt am 11. März 1930 in Santa Barbara / Kalifornien an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

 

am 01.10.2021 in der Nikolaikirche Rostock

Gezeigt wird der Stummfilm „Nosferatu“ (1922) von F.W. Murnau



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