ACHTUNG! Absage der
55. Rostocker Stummfilmnacht

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen gegen das Coronavirus wird auch die Stummfilmnacht am 11.12. auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

54. Rostocker Stummfilmnacht

am 23.10.2020 in der Nikolaikirche Rostock

 

Gezeigt werden die Stummfilme "Ein Hundeleben" (A dogs life) und "Auf der sonnigen Seite" (Sunnyside) mit Charlie Chaplin

 

Ein Hundeleben!

Erstaufführung: 1918 in New York City, Stummfilm, s/w, Länge: 45 min Regie,
Drehbuch, Musik, Schnitt, Produktion : Charles Chaplin

Kamera: Roland Totheroh

Darsteller / Rollen:

Charles Chaplin: der Tramp
Edna Purviance: Sängerin
Tom Wilson: Polizist
Sydney Chaplin: Würstchenbudenbesitzer
Henry Bergmann: dicker Arbeitsloser / Dame in der Tanzhalle

Inhalt:

Ohne Charlie, den Tramp, hätte der kleine Hund Scraps den Angriff einer
Meute Straßenköter nicht überlebt. Von da an sind die beiden unzertrennlich.
Als Charlie dann noch die Zuneigung einer jungen Sängerin gewinnt,
scheint das Glück auf seiner Seite. Wären da nicht die unerwarteten
Wendungen des Schicksals ...
Obwohl der Film unterhaltsam und amüsant daherkommt, nimmt er
tatsächliche soziale Missstände auf’s Korn. Das Schicksal der
Arbeitslosen wird in der Komödie ohne jede Verniedlichung deutlich.

Sonnige Zeiten

Erstaufführung: 1919 in New York City, Stummfilm, s/w, Länge: 29 min Regie,
Drehbuch, Musik, Schnitt, Produktion : Charles Chaplin

Kamera: Roland Totheroh

Darsteller / Rollen:

Charles Chaplin: Hotelboy

Tom Wilson: Hotelchef

Edna Purviance: Dorfmädchen

Henry Bergmann: ihr Vater

Tom Terris: junger Mann aus der Stadt

Tom Wood: beleibter junger Mann

Inhalt:

Charlie ist in dem Film der„Best Boy“ in einem heruntergekommenen
Landhotel. Seine Aufgaben erledigt er mehr schlecht als recht - vor
allem möchte er die hübsche Nachbarin beeindrucken. Weil das nicht so
einfach ist und sein tyrannischer Chef ihn nicht aus den Augen lässt,
flüchtet er sich immer öfter in eine Traumwelt.

Kurzbiographie:

Sir Charles Spencer Chaplin (alias Charlie Chaplin) wurde am 16. April 1889
geboren und wuchs in sehr ärmlichen Verhältnissen in London auf. Bereits
als Kind trat er in Varietés und auf Jahrmärkten auf. 1910 gelangte er mit der
Theatergruppe von Fred Karno nach Nordamerika. Durch den amerikanischen
Regisseur Mack Sennett wurde Chaplin 1913 als Schauspieler für den Film entdeckt.
1914 stilisierte er sich zum Tramp, seinem Erscheinungsbild mit weiten Hosen, 
übergroßen Schuhen, Melone und Bambusstöckchen in über 70 Filmen.
Die Figur, die sich mit Humor gegen die Widrigkeiten der Welt zur Wehr
setzt, wurde zunehmend mit ihrem Schöpfer und Darsteller identifiziert.
Sie blieb 
über die Stummfilmzeit hinaus eine Ikone der Filmgeschichte. 
1918 richtete sich Chaplin sein eigenes Studio in Hollywood ein.
Er realisierte jetzt auch als Regisseur, Drehbuchautor, Cutter und Filmmusiker
unzählige Kurzfilme und Sketche. Darin setzte er vor allem die von ihm
professionalisierte und sehr publikumswirksame Form der Slapstick-Technik
ein. Als 1919 die United Artists Corporation entstand, zählte Chaplin 
zu den
Mitbegründern. Er produzierte nun abendfüllende Spielfilme;
Shoulder Arms (1918), The Kid (1921), The Pilgrim (1923), The Gold Rush (1925),
The Circus (1928), City Lights (1931), Modern Times (1936) und
the Great Dictator (1940) 
und trat meist zugleich als Produzent, Regisseur
und Hauptdarsteller in Erscheinung. Oft komponierte er auch die Filmmusik. 
Während der McCarthy-Ära geriet Chaplin in den USA aufgrund seiner
politischen Anschauungen in Schwierigkeiten. Er übersiedelte
deshalb 1952 in die Schweiz. 1972 erhielt der Filmemacher einen Oscar für
sein Lebenswerk und wurde 
1975 von der englischen Queen geadelt.
Am 25. Dezember 1977 starb Charlie Chaplin in Corsier-sur-Vevey (Schweiz).

 

am 23.10.2020 in der Nikolaikirche Rostock

Gezeigt werden die Stummfilme "Ein Hundeleben" (A dogs life) und "Auf der sonnigen Seite" (Sunnyside) mit Charlie Chaplin



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