43. Rostocker Stummfilmnacht

„Die weiße Hölle vom Piz Palü“ (1929)

von Arnold Fanck und Georg Wilhelm Pabst

Musikbegleitung durch Alexander Kraut

am 16.12.2017 um 20:00 Uhr in der Nikolaikirche Rostock

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27. Rostocker Stummfilmnacht

Der müde Tod

 

am 12.10.2013 in der Nikolaikirche zu Rostock - Beginn 20 Uhr

 

Der müde Tod

 

Erstaufführung: 1921, Stummfilm, s/w, Länge: 2306 m

Regie: Fritz Lang,
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang,
Kamera: Erich Nitzschmann, Hermann Saalfrank, Fritz Arno Wagner
Bauten: Walter Röhrig, Hermann Warm, Robert Herlth

Produktion: Erich Pommer

Darsteller / Rollen

Lil Dagover: Ehefrau,
Walter Janssen: Ehemann,
Bernhard Goetzke: Tod,
Carl Rückert: Pfarrer

 

Inhalt:

 

Eine junge Frau will ihren verstorbenen Geliebten zurückholen. Sie sucht und findet den von seiner Aufgabe ermüdeten Tod und bittet ihn, ihr nachzugeben. Der Tod verspricht ihr das Leben ihres Mannes wenn Sie es schafft, das Sterben eines Menschen zu verhindern. In drei visionären Filmepisoden - im arabischen Orient, in der italienischen Renaissance und im kaiserlichen China - muss sie die Vergeblichkeit ihres Bemühens erleben. Am Ende erhält sie eine letzte Chance; sie soll das Leben ihres Geliebten gegen ein anderes Leben eintauschen.

Der deutsche in Episoden angelegte Stummfilm ist ein frühes Meisterwerk Fritz Langs. In expressionistisch gefärbten Bildern wird die Parabel von der Liebe erzählt, die stärker als der Tod ist.

 

Kurzbiographie Fritz Lang

 

Am 5. Dezember 1890 wird Fritz Lang als Sohn des Architekten Anton Lang und dessen Frau Paula (geb. Schlesinger) in Wien geboren. 

In den Jahren 1921-1929 dreht Lang seine bedeutendsten Stummfilme. Er bedient sich dabei expressionistischer Stilelemente der Raumgestaltung und der Bildsprache, gleichzeitig thematisiert Lang immer wieder Fragen der Massenpsychologie und die Umsetzung von Zeitatmosphäre in seinen Filmen.

Der 1921 entstandene Stummfilm Der müde Tod etabliert Lang in der internationalen Filmwelt.  1922 erscheint der Kriminalfilm Dr. Mabuse, der Spieler. Mit  Die Nibelungen, 1924, und mit Metropolis, 1927, begründet Lang in Deutschland das Genre des Science-fiction-Films.

In den Kriminalfilmen "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" und "M - Mörder unter uns" von 1931 nutzt er das neue Medium des Tonfilms. Diese Filme sind realitätsnah und bedienen sich der Neuen Sachlichkeit

Mit Beginn der Naziherrschaft emigriert Lang nach Hollywood. Hier produziert er ab 1934 22 Filme, mehr als die Hälfte seines gesamten Oeuvres. Am 2. August 1976 stirbt Fritz Lang in Los Angeles.

 

Der müde Tod

am 12.10.2013 in der Nikolaikirche zu Rostock - Beginn 20 Uhr



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